„Und was kostet mich der Spaß?“ ist meistens die zweite Frage — gleich nach „Klingt das überhaupt echt?“. Verständlich: Du willst keine Katze im Sack. Die ehrliche Antwort vorweg — einen Pauschalpreis, der für jeden Laden stimmt, gibt es nicht. Was es gibt, ist eine überschaubare Liste von Faktoren, die den Preis bestimmen, und eine simple Rechnung, mit der du selbst herausfindest, ob sich das für dich lohnt.

Dieser Artikel macht beides: Er zeigt dir, woraus sich der Preis zusammensetzt, worauf du im Angebot achten solltest — und wie du den Nutzen ehrlich gegenrechnest, ohne dir etwas schönzurechnen.

Warum es keinen Pauschalpreis gibt

Ein Restaurant mit zwanzig Plätzen und ruhigem Mittagsgeschäft hat einen ganz anderen Bedarf als ein Laden, bei dem ab 18 Uhr das Telefon nicht stillsteht. Genau deshalb wäre ein Einheitspreis unehrlich: Du würdest entweder für Leistung zahlen, die du nicht brauchst, oder an einer Grenze anstoßen, sobald es voll wird.

Die meisten seriösen Anbieter arbeiten deshalb mit einer monatlichen Grundgebühr plus einem nutzungsabhängigen Anteil — je nachdem, wie viele Gespräche der Assistent für dich führt. Das ist fair, weil kleine Betriebe nicht für die Last der großen mitzahlen.

Diese vier Faktoren bestimmen den Preis

Wenn du Angebote vergleichst, kannst du sie auf vier Hebel herunterbrechen:

  • Anrufvolumen. Der größte Hebel. Wenige Anrufe am Abend kosten deutlich weniger als Dauerklingeln über den ganzen Tag. Ein guter Anbieter fragt dich danach, statt einfach einen Preis zu nennen.
  • Funktionsumfang. Nur Anrufe annehmen und Notizen hinterlassen ist günstiger als ein Assistent, der Reservierungen direkt ins Buch schreibt, Stammgäste erkennt und Fragen zur Karte beantwortet. Mehr Können kostet mehr — aber spart auch mehr Arbeit.
  • Einrichtung. Damit der Assistent deinen Betrieb kennt, muss er einmal sauber aufgesetzt werden: Karte, Tische, Zeiten, Regeln. Manche Anbieter berechnen das separat, andere rechnen es ein. Frag konkret nach.
  • Vertragslaufzeit. Monatlich kündbar ist fair. Lange Mindestlaufzeiten drücken oft den Monatspreis, binden dich aber — ein Warnsignal, wenn ein Anbieter sich davon abhängig macht.

Worauf du im Angebot achten solltest

Der genannte Monatspreis ist nur die halbe Wahrheit. Bevor du vergleichst, schau auf das, was gern im Kleingedruckten steht:

  • Einrichtungsgebühr: Gibt es eine einmalige Gebühr fürs Aufsetzen — und ist sie im Monatspreis schon enthalten?
  • Preis pro Minute oder pro Gespräch: Manche Tarife wirken günstig, bis das Telefon richtig klingelt. Lass dir ein Beispiel mit deinem Volumen durchrechnen.
  • Was passiert bei Spitzen: Gibt es ein Limit, ab dem es teuer wird, oder werden mehrere Anrufe gleichzeitig sauber abgedeckt?
  • Support und Änderungen: Kostet es extra, wenn sich deine Öffnungszeiten oder die Karte ändern?

Wenn ein Anbieter dir auf diese Fragen klare Antworten gibt, ist das ein gutes Zeichen. Ausweichen ist eins für das Gegenteil.

Die ehrliche Gegenrechnung: Rechnet sich das?

Hier kommt der Teil, der wirklich zählt. Ein KI-Telefonassistent ist kein Selbstzweck — er soll dir Geld einbringen, nicht nur kosten. Ob er sich rechnet, hängt an einer einzigen Zahl: wie viele Anrufe du heute verpasst.

Rechne es einmal ehrlich für dich durch:

  • Wie viele Anrufe bleiben pro Woche unbeantwortet — im Service, an Ruhetagen, mittags beim Andecken?
  • Wie viele davon wären eine Reservierung oder Bestellung gewesen?
  • Was setzt ein durchschnittlicher Tisch bei dir um?

Multiplizierst du das hoch, landest du schnell bei einer Summe, die jeden seriösen Monatspreis übersteigt. Schon wenige gerettete Reservierungen pro Monat decken bei den meisten Betrieben die Kosten — alles darüber ist Umsatz, der sonst beim Nachbarn gelandet wäre. Wie du diese Rechnung sauber aufstellst, zeigt unser Artikel Verpasste Anrufe im Restaurant im Detail.

Sonderfall Lieferdienst: die Plattform-Provision

Wer liefert, hat einen zweiten Kostenblock: Lieferplattformen behalten je nach Modell oft 13–30 % vom Bestellwert. Jede Bestellung, die stattdessen direkt über dein Telefon kommt, spart dir diese Provision — vorausgesetzt, in der Stoßzeit nimmt auch jemand ab. Genau hier rechnet sich ein KI-Telefonassistent doppelt. Wie viel da zusammenkommt und wie du mehr provisionsfreie Direktbestellungen gewinnst, steht im Ratgeber Lieferdienst-Gebühren sparen.

Was vorher klar sein sollte: die Technik

Ein Preis lässt sich nur einordnen, wenn du weißt, was du dafür bekommst. Bevor du Angebote vergleichst, lohnt sich ein Blick darauf, wie so ein Assistent überhaupt arbeitet, wie er für deine Gäste klingt und welche sieben Fragen du jedem Anbieter stellen solltest. Das steht im Leitfaden KI-Telefonassistent fürs Restaurant — die ideale Grundlage, bevor es ums Geld geht.

Häufige Fragen

Was kostet ein KI-Telefonassistent fürs Restaurant?

Einen Pauschalpreis gibt es nicht — der Preis hängt vor allem an deinem Anrufvolumen und am Funktionsumfang. Die meisten Modelle bestehen aus einer monatlichen Grundgebühr plus einem nutzungsabhängigen Anteil. Wichtiger als die reine Zahl ist, was im Paket steckt: Einrichtung mit deiner Karte und deinen Tischen, direkter Eintrag ins Reservierungsbuch und Support. Lass dir vor dem Vergleich immer ein konkretes Angebot für deinen Betrieb geben, statt dich an Listenpreisen zu orientieren.

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

Vier Dinge treiben den Preis: das Anrufvolumen, der Funktionsumfang (nur annehmen oder auch direkt reservieren und in deine Systeme schreiben), der Einrichtungsaufwand und die Vertragslaufzeit. Ein Laden mit wenigen Anrufen am Abend zahlt deutlich weniger als ein Betrieb mit Dauerklingeln. Achte außerdem auf versteckte Kosten wie Einrichtungsgebühren oder Aufpreise pro Minute.

Rechnet sich ein KI-Telefonassistent überhaupt?

Das hängt an einer einzigen Zahl: wie viele Anrufe du heute verpasst. Schätze, wie viele Anrufe pro Woche unbeantwortet bleiben, wie viele davon Reservierungen gewesen wären und was ein durchschnittlicher Tisch bei dir umsetzt. Schon wenige gerettete Reservierungen im Monat decken bei den meisten Betrieben die Kosten — alles darüber ist zusätzlicher Umsatz, der sonst beim Nachbarn gelandet wäre.

Was kostet CONVOCIS?

Den passenden Umfang stimmen wir auf deinen Betrieb ab — nach Anrufvolumen und gewünschten Funktionen. Auf unserer Preise-Seite findest du die aktuellen Pakete, und in einer kurzen Demo rechnen wir gemeinsam durch, ob und ab wann es sich für deinen Laden lohnt. Faire Sache: monatlich kündbar, keine langen Mindestlaufzeiten.

So macht es CONVOCIS

Wir nennen dir keinen Fantasiepreis ins Blaue, sondern stimmen den Umfang auf deinen Betrieb ab — nach Anrufvolumen und gewünschten Funktionen. In einer kurzen Demo rechnen wir ehrlich durch, ob und ab wann sich das für deinen Laden lohnt. Monatlich kündbar, ohne lange Bindung.

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